Gemeinsamer Unterricht an der Offenen Schule Waldau

 

Ein Anfang ist gemacht - die OSW auf dem Weg zur inklusiven Schule   

Abgängeruntersuchung im GU (Rolf Otto) 

 

 

Handreichungen zum Gemeinsamen Unterricht

Einleitung
Auch wenn der Zwang zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention in absehbarer Zeit die Rechtfertigung eines gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne Behinderung überflüssig macht, kann es dennoch nützlich sein, sich noch einmal zu vergegenwärtigen, warum vor inzwischen 18 Jahren die OSW einen Modellversuch „Gemeinsamer Unterricht“ startete.

Kinospots "Eine Schule für Alle."


Die Arbeitsstufe

Die Arbeitsstufe an der Offenen Schule Waldau als berufsorientierendes/ berufsvorbereitendes Angebot für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung.

 

Für alle Schüler/innen an der Offenen Schule Waldau ist die Schulzeit an dieser Schule zunächst nach dem Besuch der Klasse 10 beendet. Schüler/innen mit dem Förderbedarf Geistige Entwicklung, die eine Förderschule besuchen, gehen in der Regel 12 bzw. 13 Jahre zur Schule. Dadurch wird berücksichtigt, dass diese Schüler/innen mehr Zeit für ihr Lernen und ihre Berufsvorbereitung benötigen. Die zusätzlichen Jahre werden durch eine Schulzeitverlängerung von zwei bis maximal drei Jahren für sie ermöglicht.

So viel Normalität wie möglich -
20 Jahre gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung

So viel Normalität wie möglich; keine Sonderrolle, die später wieder abgebaut werden muss – dieser Wunsch der Eltern für den Schulbesuch ihrer geistig behinderten Tochter auch über die Grundschule hinaus stand am Anfang des gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung an der OSW.
Zehn Jahre zuvor war das Konzept der Offenen Schule entwickelt und schrittweise umgesetzt worden. Jetzt erwies es sich als tragfähiger Rahmen für einen Modellversuch Integration1) (wie es 1993 noch hieß).

Blaeserklasse